Abteilungschronik
 

Vorab erstmal eine kurze Fassung von dem, was demnächst hier zu finden sein wird. Der Artikel stammt aus der Broschüre "Von der BSG Reichsbahn zur BSG der 4000" zum 40. BSG-Jubiläum 1988. Außerdem sind in der Festschrift zum 50. Vereinsjubiläum 1998 auch noch einige Informationen zu finden.

 

Schon seit vielen Jahrzehnten wird in Dresden-Cotta mit wechselnden Erfolgen Faustball gespielt (Anm. d. Red.: Unser Sportgelände befindet sich eigentlich auf der Friedrichstädter Seite der Weißeritz, auch, wenn man vom Ufer aus die Uhrzeit am Cottaer Rathaus ablesen kann!). Sofort nach der 12jährigen Terrorherrschaft der Faschisten wurde das Spiel wieder aufgenommen. Zunächst konnte das nur auf kommunaler Ebene geschehen. als der Sport auf betrieblicher Basis organisiert wurde, traten die Cottaer (Anm. d. Red.: s.o.) Faustballer der BSG Reichsbahn bei. Trainiert und gespielt wurde bis 1950 auf dem jetzt den Hockeyspielern vorbehaltenen Sportgelände in Dresden-Strehlen, bis die Spielfelder am Emerich-Ambros-Ufer hergerichtet waren. (Anm. d. Red.: Mit der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes am Emerich-Ambros-Ufer verließ auch die Abteilung Hockey das Gelände. 1998 wurde am EAU eine neue Zweifelder-Faustballanlage eingeweiht.) Seit dem Gründungstag der BSG sind bis heute Werner Franke, Walter Heinze und Dr. Günter Rößler Mitglieder der Sektion (Anm. d. Red.: Das Heft ist von 1988!). Sie haben wesentlichen Anteil an der progressiven Entwicklung der Sektion und haben in vier Jahrzehnten immer wieder neue Funktionäre um sich geschart, denn die Mitgliederzahl stieg permanent.

Heute spielen nahezu 100 Mitglieder in rund zwölf Mannschaften (Anm. d. Red.: Heute sind es ca. 60 Mitglieder in 7 Mannschaften). Dabei wird seit Jahrzehnten besonderer Wert auf Kontinuität gelegt. Schüler-, Jugend- und Erwachsenenmannschaften bestehen seit vielen Jahren. Die gute Anleitung durch qualifizierte Übungsleiter (stellvertretend für noch jüngere seien genannt Fredi Bitterlich, Günter Süß, Edgar Wünsche - alle drei verstorben - und Werner Franke) trug ihre Früchte.
Schüler- und Jugendmannschaften errangen Kreis-, Bezirks- und DDR-Meisterschaften. Erwähnt werden muss, daß die 1. Männermannschaft bis 1986 zehnmal den DDR-Hallenmeistertitel und sechsmal den Feldmeistertitel erkämpfte. Die Auszeichnung als "Meister des Sports" erhielten am 29. Januar 1987 die Sportfreunde Jochen Bitterlich, Volker Kretschmer, Hellmut Pöge und Detlef Sorge, 1988 auch Dieter Bernard.
Die Sektion Faustball erhielt ob ihrer jahrzehntelangen vorbildlichen Arbeit zur Entwicklung des Faustballspieles von ihrem Sportverband 1972, 1984 und 1987 den Ehrentitel "Vorbildliche Sektion des Deutschen Faustballverbandes der DDR".

Ab 1998 war unsere erste Damenmannschaft das "Aushängeschild" des Vereins. sie erreichte 1998 in Qualifikationsspielen den Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Hallensaison 1998/99.
Zur Zeit spielen jeweils die erste Damen- und Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga.

Wenn ihr interessantes Material (Fotos, Geschichten, Berichte usw.) besitzt, lasst uns das bitte wissen! Umso ausführlicher wird die Chronik.

Was ist Faustball?

Faustball ist eine der ältesten Sportarten der Welt. Geschichtlich wurde das Faustballspiel erstmals auf einer Gedenkmünze des römischen Kaisers Gordianus aus dem Jahr 240 n. Chr. dargestellt ...

Für alle, die wissen möchten was Faustball ist und wie es gespielt wird, gibt es unseren kurzen Regelüberblick.

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